Ausleitende Verfahren & Entgiftung

Ausleitende Verfahren & Entgiftung

» Naturheilmittel sind Substanzen oder Verfahren, die aus der Natur stammen und zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt werden. Sie basieren oft auf traditionellem Wissen und werden in der Naturheilkunde verwendet. «

Ausleitende Verfahren & Entgiftung Raum Köthen

Ausleitungsverfahren

  • Entgiften des Körpers: Sie fördern die Ausscheidung von Toxinen und Stoffwechselabfallprodukten über die natürlichen Entgiftungsorgane wie Leber, Nieren, Darm, Lunge und Haut.
  • Stärken das Immunsystem durch die Entfernung von Belastungen
  • Wiederherstellung des Gleichgewichts im Körper

Ausleitende Verfahren & Entgiftung Raum Köthen

1. Aderlass

Eine bestimmte Menge Blut (je nach gesundheitlichem Zustand zwischen 50 und 200 ml) wird einer Vene entnommen. Der Aderlass kann sich positiv auswirken:

  • auf die Senkung des Blutdrucks,
  • die Reduktion von Entzündungsmediatoren im Blut,
  • die Verbesserung der Durchblutung,
  • die Anregung der Blutneubildung.

2. Schröpfen

Arten des Schröpfens:

  • Trockenes Schröpfen:
    Hierbei werden die Schröpfgläser auf die unversehrte Haut aufgesetzt. Der erzeugte Unterdruck führt zu einer verstärkten Durchblutung des Gewebes.
  • Blutiges Schröpfen:
    Bei dieser Methode wird die Haut zuvor leicht angeritzt, bevor die Schröpfgläser aufgesetzt werden. Dadurch wird eine kleine Menge Blut entzogen.
  • Schröpfkopfmassage:
    Hierbei werden die Schröpfgläser auf eingeölter Haut bewegt, um eine Massage zu bewirken.

 

Wirkungsweise:

  • Verbesserung der Durchblutung: Der Unterdruck regt die Durchblutung in den behandelten Bereichen an.
  • Lösung von Verspannungen: Verklebungen im Gewebe können gelöst werden.
  • Anregung des Lymphflusses: Der Abtransport von Stoffwechselprodukten wird gefördert.
  • Aktivierung des Immunsystems: Durch die Stimulation der Haut und des Gewebes können Selbstheilungsprozesse angeregt werden.

 

Anwendungen:

Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Migräne, Verdauungsbeschwerden, Atemwegserkrankungen, Durchblutungsstörungen, Narbenbehandlung

3. Blutegeltherapie

Wie funktioniert die Blutegeltherapie?

  • Wirkstoffe:
    Der Speichel der Blutegel enthält eine Vielzahl von bioaktiven Substanzen, darunter Hirudin und Calin (Blutgerinnungshemmer), Eglin (entzündungshemmend) und Hyaluronidase (fördert die Durchlässigkeit des Gewebes). In der Gesamtheit ist die Wirkstoff-Zusammensetzung einmalig.
  • Anwendung:
    Die Blutegel werden auf die Haut des Patienten gesetzt, wo sie sich festsaugen und kleine Mengen Blut saugen. Dabei geben sie ihre Wirkstoffe in den Körper ab.
  • Wirkung:
    Die Therapie kann Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen, die Durchblutung verbessern und die Lymphdrainage fördern.

 

Die Blutegeltherapie wird bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt, darunter:

  • Arthrose und andere Gelenkerkrankungen
  • Rückenschmerzen und Muskelverspannungen
  • Entzündliche rheumatische Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule
  • Schwellung bzw. Entzündung gelenknaher Weichteile (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, -scheiden, Bänder und Gelenkkapsel)
  • Venenerkrankungen (z. B. Krampfadern, Thrombosen)
  • Blutergüsse und Hämatome
  • Wundheilungsstörungen

 

Eine Behandlung mit Blutegeln dauert meist zwischen 30 und 90 Minuten. Die Egel werden von mir an den richtigen Stellen angesetzt, geben ihre Wirkstoffe ab und saugen eine kleine Menge Blut, bevor sie alleine loslassen. Für einige Stunden kann weiter Blut aus der Wunde laufen, das ist eine gewünschte Reaktion des Körpers. Die heilsame Wirkung der Blutegel ist mittlerweile vielfach bewiesen worden.

Nähere Infos siehe HIER.